|
| Rot | Weiss | Ergebnis | ||
| Ravensburg | Teisendorf | 3 | : | 4 |
| Sindelfingen | Teisendorf | 4 | : | 2 |
| Sindelfingen | Ravensburg | 4 | : | 2 |
| Esslingen | Abensberg | 2 | : | 5 |
| Heubach | Abensberg | 3 | : | 4 |
| Heubach | Esslingen | 3 | : | 3 |
| Erlangen | Großhadern | 2 | : | 4 |
| Rötz | Großhadern | 2 | : | 5 |
| Rötz | Erlangen | 3 | 4 | |
| Rot | Weiss | Ergebnis | ||
| Esslingen | Erlangen | 2 | : | 5. |
| Sindelfingen | Erlangen | 5 | : | 2 |
| Sindelfingen | Esslingen | 5 | : | 2 |
| Abensberg | Rötz | 5 | : | 2 |
| Ravensburg | Rötz | 5 | : | 2 |
| Ravensburg | Abensberg | 3 | : | 4 |
| Heubach | Großhadern | 4 | : | 3 |
| Teisendorf | Großhadern | 2 | : | 5 |
| Teisendorf | Heubach | 4 | : | 3 |
| Rot | Weiss | Ergebnis | ||
| .Sindelfingen | Großhadern | .4 | : | 2 |
| Abensberg | Großhadern | 4 | : | 3 |
| Abensberg | Sindelfingen | 2 | : | 5 |
| Rötz | Teisendorf | 2 | : | 4 |
| Esslingen | Teisendorf | 5 | : | 2 |
| Esslingen | Rötz | 6 | : | 1 |
| Ravensburg | Heubach | 3 | : | 4 |
| Ravensburg | Erlangen | 3 | : | 4 |
| Erlangen | Heubach | 4 | : | 3 |
| Rot | Weiss | Ergebnis | ||
Sindelfingen |
Rötz | 2 | : | 0 |
| Heubach | Rötz | 4 | : | 3 |
| Heubach | Sindelfingen | 2 | : | 5 |
| Esslingen | Ravensburg | 3 | : | 4 |
| Großhadern | Ravensburg | 2 | : | 5 |
| Großhadern | Esslingen | 2 | : | 4 |
| Abensberg | Teisendorf | 6 | : | 0 |
| Erlangen | Teisendorf | 2 | : | 0 |
| Erlangen | Abensberg | 0 | : | 2 |
MÜNCHEN (ur) Die Judokas des TSB Ravensburg haben zum Saisonende der Regionalliga ihre Pflichtaufgabe mit Bravur erledigt. Gegen den Absteiger Kodokan München kamen die Oberschwaben zu einem ungefährdeten 6:0 Erfolg. Die Ravensburger beendeten ihre zweite Regionalligasaison somit auf dem 5. Tabellenplatz.
Die Vorzeichen vor dem letzten Kampftag der Judo Regionalliga waren alles andere als positiv. Mit Markus Eisenmann hatte sich der fünfte Stammkämpfer kurzfristig krank oder verletzt abgemeldet. Umso überraschender war der deutliche Kampfverlauf in München. Die harmlosen Kämpfer des Kodokan München hatten bislang lediglich 5 Einzelbegegnungen gewonnen. Zu dieser Bilanz kam auch kein weiterer Sieg mehr hinzu. Lediglich Simon Beck (-81 kg) kam gegen Christoph Silzer über ein Unentschieden nicht hinaus. Zuvor hatten Benedict Eninger (-60 kg), Ali Sarioglu (+100 kg) und Kürsad Tetik (-73 kg) bereits eine deutliche 3:0 Führung erkämpft. Anschließend kamen Daniel Ruf (-66 kg), Michael Wolff (-90 kg) und Cedric Glaser (-100 kg) zu weiteren, allerdings schwerer erkämpften Siegen.
TSB Trainer Uli Rothenhäusler: "Mit dem fünften Platz haben wir ein sehr ordentliches Ergebnis erreicht und bleiben somit weiter in der dritthöchsten deutschen Judoliga."Erfolgreichster Kämpfer war auch 2011 Kürsad Tetik, der seine Begegnungen im Leichtgewicht alle für sich entscheiden konnte. Der Züttlinger Türke wird auch 2012 für die Oberschwaben auf die Matte gehen.
(jg16.07.11)
New York (ur) TSB Judoka Uli Rothenhäusler erreichte bei den Weltspielen der Polizei und Feuerwehr einen hervorragenden dritten Platz. Damit konnte der 43-Jährige Kriminalbeamte seinen Erfolg von 2003, als er in Barcelona ebenfalls Bronze gewann, wiederholen.
Zu den Wettkämpfen waren über 15.000 Sportler aus über 70 Ländern nach New York gereist. Die Beamten aus aller Welt kämpften in 70 Sportarten um Medaillen.
"Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden", so der TSB Judoka nach seiner Rückkehr, "das war das Ergebnis, das ich mir vor dem Turnier als Maximum ausgerechnet hatte."
Dabei standen die Spiele zu Beginn unter gar keinem guten Stern. Hurricane Irene hatte sich pünktlich zu Beginn der Wettkämpfe angekündigt, was die Veranstalter veranlasste, zahlreiche Wettkämpfe, darunter auch Judo, voreilig abzusagen. Nach Protesten der 180 Judokas wurde der Wettkampf nachgeholt, mangels Hallenkapazitäten allerdings in die Abendstunden verlegt. Dass daraus Morgenstunden werden würden, hatten nur die größten Pessimisten befürchtet.
Nachdem um 15:00 Uhr mit der Veranstaltung begonnen wurde, wurde der Trainer der TSB Judokas gegen 20:00 Uhr erstmals aufgerufen. Tatsächlich fand der erste Kampf dann allerdings erst kurz nach Mitternacht statt.
Völlig übermüdet unterlag Rothenhäusler unnötig gegen Marko Verlin aus Helsinki.
Der Finne konnte sich bis ins Halbfinale kämpfen und der TSB Judoka erhielt in der Trostrunde seine zweite Chance. Mit einem Sieg gegen Grigoriy Kimalov (Russland) kehrte auch die Hoffnung zurück. Mit Masakazu Yokohama wartete mit dem Kanadischen Meister einer der stärkste Gegner des Wettkampfes. In der zweiten Minute erwischte der Oberschwabe den gebürtigen Koreaner mit einem Hüftwurf und zog ins kleine Finale ein.
Hier erhielt Rothenhäusler um 02:30 Uhr seine Revanche gegen den Finnen Verlin.
Um Angriffe des Finnen zu verhindern, attackierte Rothenhäusler seinen Kontrahenten ununterbrochen und holte mit einem Fußfeger eine schnelle Führung. In der dritten Minute holte Rothenhäusler den finnischen Polizeibeamten mit einem Hüftwurf von den Beinen und sicherte sich den dritten Platz.
Gold ging an den Japaner Masakazu Yokoyama, Silber erhielt Rogerio Barbosa Torres aus Brasilien.
Rothenhäusler: " Mit dem dritten Platz hat sich die lange und harte Vorbereitung gelohnt, dennoch bin ich froh, dass ich mich sportlich wieder auf mein Traineramt konzentrieren kann." zum Video (08.09.11)
ALBERSHAUSEN (jg) Als Tabellenvierter und mit allen Chancen noch Dritter zu werden starteten die Judokas des TSB Ravensburg am letzten Kampftag der Landesliga Süd. Allerdings stand der jungen Ravensburger Mannschaft mit den Begegnungen gegen den JSV Tübingen und den JV Nürtingen ein schwieriges Restprogramm bevor.
Im ersten Kampf standen die Oberschwaben dem Tabellenletzten, der FA Göppingen, gegenüber. Hier konnten sich die Ravensburger für die bevorstehenden Kämpfe gegen die Favoriten "warm machen". Guillaume Durand (-60 kg), Julian Müller (-81kg), Gerolf Müller (plus100kg), Manuel Müller (-100kg), Frank Dreher (-66kg) und Janis Gornik (-90kg) gewannen jeweils frühzeitig. Einzig die Gewichtsklasse unter 73 Kilogramm musste kampflos abgegeben werden, da Christoph Rommel wegen einer Blutvergiftung nicht starten konnte. Somit stand zum Auftakt ein deutlicher 6:1 Sieg zu Gunsten der Ravensburger zu Buche.
Gegen den späteren Vizemeister, den JSV Tübingen, lief es für die zweite Mannschaft des TSB`s deutlich schlechter. Nach fünf Niederlagen, sowie zwei Siegen verloren die Ravensburger 2:5.
Auch gegen den späteren Meister, den JV Nürtingen, kamen die Schwaben nicht zum Zug. Nürtingen war in diesem Jahr in der drei Klassen höheren Baden – Württembergliga gemeldet, zogen aber zurück und starteten in der Landesliga, wodurch sie sehr stark besetzt waren. Nur Guillaume Durand gewann, alle anderen Kämpfe gingen an die Nürtinger.
Somit belegten die Ravensburger in der Endabrechnung den vierten Platz, was für das junge Nachwuchsteam des TSB durchaus als Erfolg zu werten ist.
(jg16.07.11)
Ravensburg (ur) Die TSB Judokas gewinnen ihre Heimkämpfe in der Regionalliga vor 250 Zuschauern gegen den TSV München - Großhadern II und den TSV Teisendorf mit 6:1 und 4:1. Die Gäste trennten sich 3:3 unentschieden.
Die Ausgangslage war klar: Um den Klassenerhalt in der Regionalliga zu sichern, mussten die in den letzten 4 Begegnungen erfolglosen Ravensburger zumindest gegen den TSV München - Großhadern punkten.
Was die Zuschauer dann in der Kuppelnauturnhalle nach dem Auftritt der Fahnenschwingergruppe St. Konrad zu sehen bekamen, war allerdings alles andere als Abstiegskampf. Es war für die Oberschwaben ein Judofest.
Der erst 17 - jährige Daniel Ruf holte bis 66 kg mit einem Schulterwurf die Führung gegen den TSV München - Großhadern. Eine Führung, die die Ravensburger mit Siegen von Elver Murati (-81 kg) und Johannes Schmid (-100 kg) auf 3:0 ausbauen konnten.
Benedict Eninger (-60 kg) verwandelte mit einem schulmäßigen Schulterwurf gegen den deutschen Vizemeister Julius Palme den ersten Matchball zum 4:0. Nach einer Niederlage von Markus Eisenmann gegen Stephan zum Hingst (+100 kg) erkämpften Cedric Glaser (-90 kg) und Kürsad Tetik (-73 kg) weitere Siegpunkte zum 6:1 Endstand.
Für den Kampf gegen Teisendorf brachte TSB Trainer Uli Rothenhäusler Vincenz Eninger für dessen Zwillingsbruder Benedict; ansonsten blieb die Mannschaft unverändert.
Nach einem Unentschieden von Daniel Ruf (-60 kg) zwang Elver Murati (-81 kg) seinen Gegner mit einem Armhebel zur Aufgabe. Johannes Schmid (-100 kg) bot dem mehrfachen Österreichischen Staatsmeister Christoph Kronberger einen harten und offenen Kampf, der erst kurz vor Ende der Begegnung für den für Teisendorf startenden Österreicher entschieden wurde. Vincenz Eninger (-60 kg) besiegte Benedict Schmid, auch schon Dritter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, mit einem Konterwurf und holte die Ravensburger Führung zurück.
Die robust geführte Begegnung zwischen Markus Eisenmann (+100 kg) und Fedor Zyuz endete Unentschieden. Für die Entscheidung sorgte ein bestens aufgelegter Cedric Glaser (-90 kg), der seinen Gegner mit einem Armhebel zur Aufgabe zwang und somit den Ravensburger Sieg sicherstellte. Kürsad Tetik (-73 kg) besiegte anschließend Carsten Zillmer zum überraschenden und vielumjubelten 4:1 Endstand.
Die Ravensburger rutschten durch die Siege auf Rang 6 der Tabelle. Dadurch ist der Klassenerhalt in der Regionalliga gesichert. Mitte September treffen die TSB Kämpfer am letzten Kampftag in München auf den Tabellenletzten Kodokan München.
TSB Trainer Uli Rothenhäusler: "Ich bin sehr stolz auf das, was die Mannschaft heute gezeigt hat. Die Zuschauer haben gegen hochrangige Gegner tolle Kämpfe gesehen. Der Klassenerhalt ist gesichert, ab sofort können wir für die Regionalliga 2012 planen".
(ur/03.07.11)
Ravensburg (ur) Das Landesligateam der TSB Judokas besiegte in der Kuppelnauturnhalle die TSG Reutlingen mit 4:3, den TSV Erbach und den TV Uhingen jeweils mit 6:1.
Mit einem starken Team ging die Landesligamannschaft der TSB Judokas auf die Matte. Frederic Alinhac (-73 kg), wegen der Ausländerregel nicht im Aufgebot der Regionalliga und TSB Trainer Uli Rothenhäusler (-100 kg) unterstützten das Nachwuchsteam der Oberschwaben. Beide gewannen ihre Begegnungen jeweils vorzeitig.
Knapp wurde es nur gegen die TSG Reutlingen. Hier siegten Guillaume Durand (-60 kg), Frank Dreher (-66 kg), Manuel Müller (-100 kg) und Frederic Alinhac (-73 kg) jeweils vorzeitig.
Gegen den TSV Erbach holte Uli Rothenhäusler (-100 kg) den vierten und vorentscheidenden Punkt mit einem Hüftfeger. Christoph Rommel (-60 kg), Frank Dreher (-66 kg) und Janis Gornik (-90 kg) hatten den TSB mit 3:0 in Führung gebracht.
Die weiteren Punkte holten Frederic Alinhac (-73 kg) und Michael Müller (-81 kg).
Hoffnungslos überfordert war auch der TV Uhingen. Die einzige Ravensburger Niederlage bezog der erst 16-jährige Christoph Rommel. Alle anderen Kämpfe wurden vorzeitig gewonnen.
In 14 Tagen kommt es in Albershausen zum Finale der Landesliga. Dann kämpfen die Ravensburger gegen den JV Nürtingen und den JSV Tübingen um die Meisterschaft.
(ur/03.07.11)
SINDELFINGEN (ur) Klare Niederlagen bezogen die TSB Judokas am zweiten Kampftag der Judo Regionalliga. Gegen den Nachwuchskader des Bundesligaprimus TSV Abensberg unterlagen die Ravensburger 1:6, gegen den Tabellenführer aus Sindelfingen mit 1:5.
Gegen bestens aufgelegte Abensberger waren die TSB Judokas deutlich unterlegen. Nach vier Begegnungen lagen die Oberschwaben bereits mit 0:4 zurück. Den Ehrenpunkt für die Ravensburger holte erneut Kürsad Tetik (-73 kg) durch einen Armstreckhebel gegen Simon Haller zum 1:4. Die Begegnung endete mit 1:6.
Nachdem sich der VfL Sindelfingen gegen den TSV Abensberg knapp mit 4:3 durchsetzte, stellte TSB Trainer Uli Rothenhäusler seine Mannschaft grundlegend um. Michael Sohm wurde durch Daniel Ruf (-66 kg), Mattias Müller durch Ali Sarioglu (+ 100 kg) und Michael Wolff durch 73 kg Mann Kürsad Tetik (-81 kg) ersetzt. Außerdem ging bis 73 kg erstmals Steffen Friedriszik für die Ravensburger auf die Matte. Eine Maßnahme, die zunächst aufzugehen schien. Der 18 Jährige machte gegen Nicholas Rose einen starken Kampf und gewann mit einer Würgetechnik vorzeitig.
Kürsad Tetik erreichte in der für ihn ungewohnten Gewichtsklasse ein Unentschieden gegen Thomas Wolf. In den fünf weiteren Begegnungen boten die Ravensburger den Sindelfingern einen offenen Kampf.
Allerdings schafften es weder Cedric Glaser (-100 kg), Ali Sarioglu (+100 kg) noch Simon Beck (-90 kg) Chancen in einen Sieg umzumünzen.
Trotz der Niederlagen bleiben die Ravensburger auf einem Nichtabstiegsplatz. Am 2. Juli findet in Ravensburg der einzige Heimkampf statt.
Gegen den TSV München Großhadern und den TSV Teissendorf besteht die Chance, in Sachen Klassenerhalt einen deutlichen Schritt nach vorne zu machen. (ur/29.05.11)
(ur/29.05.11)
Göppingen (jg)Die zweite Mannschaft der Judokas des TSB Ravensburg starteten mit einem Sieg und einer Niederlage in die Landesliga Saison. Da sich der 81 Kg Mann Michael Müller im Vorfeld krank abmelden musste, konnten die Ravensburger nur sechs von sieben Gewichtsklassen besetzen. Mit den 16 jährigen Christoph Rommel und Janis Gornik standen gleich zwei Nachwuchskämpfer erstmals bei den Männern auf der Matte.
In der ersten Begegnung gegen die TS Göppingen verlor Christoph Rommel (-60 Kg) gegen den starken Göppinger Steffen Jauch. Nachdem Gerolf Müller (-100 Kg) klar gewann, setze es für den TSB durch Manuel Müller (+100 Kg) und Guillaume Durand (-66 Kg) nach spannenden Kämpfen, zwei Niederlagen. Auch die deutlichen Siege von Janis Gornik (-90 Kg) nach nur 50 Sekunden und Frank Dreher (-73 Kg) nach zwei Minuten, die zwischenzeitlich den Ausgleich brachten, konnten die Niederlage nicht verhindern, da die Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm kampflos abgegeben werden musste.
Gegen die TSG Balingen mussten die Ravensburger gewinnen, um wenigstens zwei Punkte aus Göppingen mitzunehmen. Nach überlegenen Siegen durch Christoph Rommel und Manuel Müller gingen die Oberschwaben schnell in Führung. Durch eine Niederlage von Gerolf Müller, einem Sieg von Guillaume Durand und einer weiteren Niederlage durch Janis Gornik gegen den stärksten Balinger Alexander Heckmann, musste Frank Dreher im letzten Kampf gewinnen, um den Punktgewinn klar zu machen. Abermals gewann der Ravensburger deutlich nach zwei Minuten, so dass die Oberschwaben als 4:3 Sieger feststanden.
(ur/21.05.11)
Esslingen (ur) Zum Auftakt der Regionalliga setzte es für die TSB Judokas bittere Niederlagen. Die Oberschwaben unterlagen dem PS Karlsruhe 1:6 und dem KSV Esslingen II knapp mit 3:4. Karlsruhe und Esslingen trennten sich 2:2 unentschieden. Bitter - vier Kämpfe wurden nach deutlicher Führung abgegeben.
Wie im Vorjahr gibt es in der Regionalliga zwei Phasen. In der frühen Phase der Bundesliga sind die Kämpfer noch zusätzlich für die Regionalliga berechtigt. Eine Regelung von der auch der PS Karlsruhe intensiv Gebrauch macht. Sechs der sieben Gewichtsklassen wurden von Kämpfern besetzt, die auch noch in der 1. oder 2. Bundesliga auf die Matte gehen.
Bei der 1:6 Klatsche gegen die Badener Judokas konnten die Ravensburger deutliche Führungen nicht über die Zeit bringen. Cedric Glaser (-100 kg) führte gegen den Erstligakämpfer Riadh Ben Sassi ebenso haushoch wie Vincenz Eninger (-60 kg) gegen den deutschen Jugendmeister Julian Izsak. Beide standen nach 5 Minuten Kampfzeit ohne Lohn da. Hinzu kam die vermeidbare und knappe Niederlage von Mattias Müller (-100 kg) gegen Patrick Benz und Johannes Schmid gegen den Vizemeister der Hochschulen Sebastian Holzschuh (-90 kg). So war der Kampf bereits nach 4 Kämpfen vorzeitig entschieden. Die weiteren Niederlagen bis 66 kg und bis 81 kg waren ohne Bedeutung. Für den einzigen Punkt sorgte Kürsad Tetik (-73 kg), der gegen den ehemaligen Deutschen Meister Garlef Eder souverän gewann.
Unglücklich dann der Auftaktkampf von Cedric Glaser (+100 kg), der gegen den deutschen Juniorenmeister Dimitri Kosenko kurz vor Kampfende eine sehr umstrittene Wertung kassierte. Nachdem Johannes Schmid gegen Julian Maier erneut eine Führung abgab, schwante den Oberschwaben schon Böses. Aber Siege von Mattias Müller (-100 kg), Daniel Ruf (-66 kg) und Kürsad Tetik (-73 kg) brachten die Ravensburger wieder zurück. Doch Benedict Eninger (-60 kg) vergab gegen Kevin Weidner die vierte Ravensburger Führung, weshalb der letzte Kampf entscheiden musste. In einer völlig offenen Begegnung unterlag der Ravensburger Elver Murati schließlich dem Bundesligastarter Felix Kurz zur 3:4 Niederlage.
TSB Trainer Ulrich Rothenhäusler: "Wenn wir uns in der Regionalliga halten wollen, dann müssen wir wesentlich abgezockter kämpfen und unsere Führungen über die Zeit bringen. Die Niederlagen sind bitter. Dass die Mannschaften aus Karlsruhe und Esslingen so wohl nicht mehr lange kämpfen dürfen, macht die Sache nicht einfacher. Die Konkurrenz wird gegen Esslingen und Karlsruhe dann wesentlich leichter punkten."
In 14 Tagen treffen die Ravensburger im Sindelfinger Glaspalast auf den Vorjahresmeister VfL Sindelfingen und die Bundesligareserve des deutschen Rekordmeisters TSV Abensberg.
(ur/14.05.11)
Valenza/Italien (ur) Mit einem dritten Platz bei einem der bedeutendsten Mannschaftsturniere Italiens waren die TSB Judokas erfolgreiche Vertreter Deutschlands.
In einem spannenden Finale um Platz drei schlugen die Oberschwaben den Vertreter Belgiens mit 3:2.
Mannschaften unter anderem aus England, Slowenien, Belgien, Spanien, Polen, Schweiz und natürlich aus Italien geben sich bei der jährlichen Trophy "Citta die Valenza" ein Stelldichein.
Für die Ravensburger waren in diesem Jahr die Vorzeichen schlecht, 73 kg Mann Kürsad Tetik fiel kurzfristig aus, so dass nur vier der fünf Gewichtsklassen optimal besetzt werden konnten.
In der Vorrunde setzten sich die TSB Kämpfer mit 3:2 gegen JC Vaduz (Liechtenstein) und 3:2 gegen JC Wroclaw (Polen) durch. Gegen den späteren Turniersieger, die Nationalmannschaft aus Italien gab es die erwartete 5:0 Niederlage.
Erst in den späten Abendstunden, in einer mit 800 Zuschauern prall gefüllten Halle, kämpften die Ravensburger im kleinen Finale gegen den belgischen Vertreter JC Neko.
Vincenz Eninger (-60 kg) holte mit einer lupenreinen Innensichel die 1:0 Führung. Hochspannung dann beim Kampf von Frank Dreher (-66 kg) gegen den starken Antonio Miomoto. Der Ravensburger lag haushoch, eigentlich chancenlos zurück, nutzte eine einzige Chance zum Konter, drehte seinen Gegner mit einem Uchi Mata Gaeshi auf den Rücken und holte die unerwartete 2:0 Führung. Der etatmäßige 60 kg Mann Benedict Eninger hielt bis 73 kg überraschend lang mit, ebenso Manuel Müller bis 81 kg gegen den bärenstarken Osman Hanci. Beide bezogen jedoch die erwarteten Niederlagen, so das die Gewichtsklasse bis 90 kg die Entscheidung bringen musste.
Von zwei Kameras des Italienischen Fernsehens RAI verfolgt, verpackte Cedric Glaser den belgischen Vertreter Florian Cavlier im Bodenkampf und sicherte den entscheidenden Punkt zum knappen 3:2 Sieg.
"Von allen Kämpfern eine wirklich tolle Leistung" freute sich TSB Trainer Uli Rothenhäusler doch am meisten über die Siege von Frank Dreher. "Frank hat sich mit starken Kämpfen und wichtigen Siegen vom Landesligateam in die erste Mannschaft gekämpft". (ur/09.05.11)
Heilbronn (ur) Bei den Deutschen Ü30 Meisterschaften in Heilbronn erreichte TSB Judoka nach mehreren Jahren Wettkampfpause auf Anhieb einen zweiten Platz. Der Ravensburger kämpft sich somit zurück in das Regionalligateam der Oberschwaben.
"Der Wolf(f) ist zurück in seinem Bau", freut sich TSB Trainer Uli Rothenhäusler über den Erfolg des lange Abwesenden. Der mittlerweile 36 -Jährige war bereits in der Jugend einer der erfolgreichsten Judokas in Ravensburg. Als Zivildienstleistender zog er nach München, auch um dort beim Deutschen Rekordmeister TSV München Großhadern trainieren zu können.
Dem Zivildienst schloss sich eine Studienzeit und später auch ein Arbeitsplatz in München an. Im Dojo des TSB Ravensburg sah man Wolff nur noch selten, bei den Ligakämpfen der Oberschwaben war Wolff jedoch stets präsent und fast immer erfolgreich.
In der zweiten Bundesliga startete Wolff für Bamberg, als Schwabenpfeil machte er sich dort einen Ruf und blieb über viele Jahre ungeschlagen.
Stets blieb es die Hoffnung der Ravensburger, dass Wolff nach seiner Zeit in München ins Schussental zurückkehren könnte, um dort auch als Trainer präsent zu sein. Um so größer die Enttäuschung, als Wolff vor 3 Jahren für seinen Arbeitgeber nach China ging.
Seit April ist der mehrfache Württembergische Meister nun wieder im Ravensburg.
"Seither war er in fast jeder Trainingseinheit, hat sehr fleißig trainiert, so dass er langsam wieder fit wird", so Trainer Uli Rothenhäusler.
Am Wochenende startete Wolff nun erstmals wieder bei einem Einzelturnier. "In China hatte ich nicht wirklich Gelegenheit vernünftig zu trainieren", so der Ravensburger.
Da sich lediglich 7 Kämpfer in der Altersklasse M2 bis 81 kg angemeldet hatten, startete Wolff zunächst mit einem Freilos in die Meisterschaft. Im zweiten Kampf traf der TSB Kämpfer auf Peter Albrecht (JC Kempen/Nordrhein - Westfalen). "Der Seoi Nage ging wie in alten Zeiten" strahlte Wolff nach der Begegnung. Nach einen guten Griffkampf war es der erste Ansatz, der bereits den Sieg und den Einzug ins Finale brachte.
Hier wartete mit Shkumbin Dautaj ein aktueller Bundesligakämpfer, der auch schon 3. bei den Europameisterschaften war. Wolff geriet gegen Dautaj im Bodenkampf schnell ins Hintertreffen und konnte sich nur mit Mühe aus einem Haltegriff befreien. Um die daraus resultierende Wertung wieder aufzuholen, war die bei den Ü30 Meisterschaften verkürzte Kampfzeit zu kurz.
Für Wolff dennoch ein toller Erfolg, der auch für die Regionalliga Hoffnung gibt. Für Trainer Uli Rothenhäusler ist neben dem sportlichen Erfolg viel wichtiger, dass der Wolf(f) endlich wieder in seinem Bau ist. Schließlich hat Wolff seit April seinen Arbeitsplatz in Friedrichshafen und wohnt mit seiner Frau Tanja und zwei Kindern in Ravensburg. (ur/15.04.11)